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2006

RÜCKBLICK 2006

1. Allgemeine Situation

Nachdem der neue Präsident von Haiti, René Préval im Februar 2006 mit 51,15 % der Stimmen gewählt wurde, schien sich die Lage zunächst zu entspannen. Einige Wochen vergingen ohne größere Ereignisse. Präsident Préval reiste in viele Länder Mittel- und Südamerikas und auch in die USA, wo er der UNO einen Besuch abstattete. Ihm wurde große Hilfe versprochen. Aber zunächst mussten die Parlamentswahlen stattfinden. Bei der Stichwahl im April war die Beteiligung sehr gering. Préval hatte die Mehrheit der Parlamentarier für sich, er entschied sich aber für eine Koalitionsregierung Zentrum/links und ernannte Jacques Edouard Alexis zum Premierminister.

Langsam wurde das Volk unruhig, denn die neue Regierung war nicht in der Lage der Korruption, dem Drogenhandel und der Armut entgegen­zutreten. Es mussten auch Gemeindewahlen abgehalten werden, und deren Vorbereitung kostete viel Arbeit und Geld. Sie fanden im Dezember statt. Somit war die politische Ebene vollständig.

Aber seit Juli wurde die Hauptstadt wieder von kriminellen Banden heimgesucht. Es verging kein Tag, ohne dass geschossen, getötet oder gekidnappt wurde. Die Banditen haben ihre Hochburg in den Slums von Port-au-Prince und halten dort die Bevölkerung als Geisel. Die Polizei und die UNO-Truppen sehen sich denen gegenüber machtlos.

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt am 29. Dezember 2006: „Seit Anfang Dezember hat sich die schon seit langem prekäre Sicherheitslage in der haitianischen Hauptstadt weiter verschlechtert. Spektakuläre Entführungen ganzer Busladungen von Erwachsenen und Kindern sowie Morde und Erpressungen sind an der Tagesordnung“.

Die Regierung führte zwar Verhandlungen mit den Bandenführern, diese blieben aber ergebnislos. Der Präsident der Sicherheitskommission im Senat, Latortue, forderte schärfere Maßnahmen gegen die Bandenführer und Kidnapper. Er habe nämlich den Eindruck, es fehle der Regierung der Wille, die Bastionen der Unsicherheit und der Bandenkriminalität ernsthaft anzugreifen, sagte Latortue.

Das Mandat der UNO-Truppen wurde verlängert: etwa 6.700 Blauhelme sollen der Polizei helfen, gegen die bewaffneten Banden vorzugehen. Es ist zu hoffen, dass hier etwas geschieht.
Die Neue Zürcher Zeitung vom 21. Februar 2007 schreibt: „Der Uno-Sicherheitsrat Schutztruppe und Regierung werden ermuntert, gemeinsam abschreckende Maßnahmen zu ergreifen, um der Gewalt Einhalt zu bieten“ und weiter: „gleichzeitig betont der Rat in seiner Resolution die Notwendigkeit, nicht nur für Sicherheit zu sorgen, sondern auch die Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerung nach Kräften zu verbessern“.

Ein großes Problem ist, dass die UNO-Truppen von der Bevölkerung nicht gern gesehen werden. Man sieht sie als Besatzungstruppen, die das Banditentum nicht bekämpfen wollen oder können.
Die wirtschaftliche und soziale Lage des Landes ist entsprechend. Haiti gehört zu den am meisten korrupten Ländern, Drogenhandel und Gewalt sind an der Tagesordnung. Das Land kann sich nicht weiter­entwickeln, manche Eltern können ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, denn entweder ist der Weg zu gefährlich oder das Geld reicht nicht, um das Schulgeld zu bezahlen. Die Ernährungsprobleme haben sich noch verschärft.

2. Unsere Projekte

2.1 Die Minischulen in Port-au-Prince

Durch einen Brief von Herrn Gabriel Magloire, Verwaltungsdirektor der Kleinen Schulen von Pater Bohnen (OPEPB = Oeuvre des Petites Ecoles du Père Bohnen) vom 19. April 2006, in dem er sich für die Überweisung von 15 000 $ bedankt, erfuhren wir, wofür das Geld ausgegeben wurde: 40% wurden für die Ernährung der Schulkinder, 20% für den Kauf von didaktischem Material für die Minischulen, 20% für die Ausbildung der ErzieherInnen und der LehrerInnen, sowie 20% für den Kauf von Lernspielsachen und Bastelmaterial für die Kindergärten aufgewendet. Im April 2006 besuchten 400 Kinder (190 Mädchen und 210 Jungen) die Kindergärten. Im Juni berichtete Pater Zucchi Olibrice anlässlich seines Besuches in Köln-Weiß ausführlich über die allgemeine Lage in Port-au-Prince und besonders in den Slums, wo sich die Kleinen Schulen befinden. Dort werde das Essen  weiter verteilt, die Banditen (Chimères) ließen es zu. Der Unterricht gehe weiter, auch wenn manche Kinder aus Angst vor Kidnapping nicht mehr zur Schule geschickt werden.

Die Nahrungsmittel werden zum größten Teil mit Geldern aus der Europäischen Union bezahlt; aber die Zubereitung und das Verteilen des Mittagessens müsse von der OPEPB (Kleine Schulen) und ihren Spendern getragen werden. Die Lehrerausbildung läuft weiterhin gut; 110 Studenten haben das Staatsexamen bestanden. Die Berufsschulen haben Unterstützung von 2 Entwicklungshelfern aus Deutschland erhalten, die die Arbeit der dortigen Lehrer optimieren sollen. Im Oktober erreichte uns die Nachricht, dass Pater Zucchi Olibrice angeschossen wurde. Gott sei Dank verfehlte die Kugel ihr Ziel und Pater Zucchi konnte nach einigen Tagen im Krankenhaus die Arbeit wieder aufnehmen. Seit diesem Mordanschlag leitet er die Kleinen Schulen von Amerika aus.

2.2 Jérémie – Mackandal

Dank eines regen schriftlichen und telefonischen Austausches mit dem Projektleiter vor Ort,  R.P. Walnès Saint-Clair, kann sich der Arbeitskreis ein gutes Bild von den Fortschritten des Montessori-Zentrums in Mackandal machen.
Drei Themenbereiche sind besonders zu erwähnen:

SchülerInnen

Die Zahl der Schülerlnnen pendelt zwischen 155 und 170. Bis Juli 2006 gab es in der Grundschule die Klassen 1 bis 4. Da die Zahl der Schüler in den Klassen 3 und 4 nicht groß genug war, hat das Kollegium im Einverständnis mit P. Walnès beschlossen, ab September nur noch die Klassen 1 und 2 anzubieten. Die 3 Kindergartengruppen existieren weiter. Im Oktober waren insgesamt 161 SchülerInnen angemeldet. Alle SchülerInnen und LehrerInnen (11) erhalten in der Schule eine Mahlzeit bestehend aus Brot oder Teigwaren und Erdnussbutter.

LehrerInnenausbildung

Die Peter-Hesse-Stiftung konnte wegen den Unruhen im ganzen Land leider nicht wie geplant im Oktober mit der Weiterbildung der LehrerInnen anfangen. Diese begann am 1. Februar 2007.

Neubau

Das vom Kindermissionswerk genehmigte Geld zum Bau von 4 neuen Schulräumen kam rechtzeitig, so dass im Oktober mit dem Bau angefangen werden konnte. Jetzt fehlt nur noch das Dach. Leider konnte noch kein Geldgeber gefunden werden, um mit der Umzäunung der Schule zu beginnen. Diese ist aber dringend notwendig, um die Kinder vor Vandalismus zu schützen.

3. Aktivitäten des Arbeitskreises in Deutschland

3.1 Aktivitäten in und mit der Gemeinde St. Georg, Köln-Weiß

Regelmäßige Sitzungen der Mitglieder des Arbeitskreises

Etwa jeden Monat treffen sich die Mitglieder des AK zu ihren Arbeitstreffen, auf denen die aktuellen Probleme besprochen, alle Aktivitäten geplant und  die Arbeiten verteilt werden. Die Jahreshauptversammlung wurde ordnungsgemäß am 25.04.2006 durchgeführt. Alle Sitzungen sind trotz der privaten Treffpunkte bei den Mitgliedern öffentlich, und weitere Teilnehmer Innen sind herzlich willkommen, um sich ggf. aktiv zu beteiligen, einzelne Projekte mit zu tragen oder einfach nur, um aus erster Hand informiert zu werden.

Sternsinger

Am 07. und 08. Januar 2006 zogen wieder 15 (!) Sternsingergruppen durch Weiß. Sie segneten die Häuser und Wohnungen und erbrachten ein sehr schönes Sammel­ergebnis (€ 8.706,-). Diese Summe wurde über das päpstliche Kindermissionswerk in Aachen auf € 10.000,- aufgestockt und direkt an die Minischulen in Port-au-Prince geschickt. Die Kinder und ihre Begleiter sammeln hier nicht nur das Geld, sie rücken das Minischulprojekt immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung von Weiß. Der Abschlussgottesdienst der Sternsinger war sehr lebendig und eindrucksvoll vorbereitet von Stefanie Eßer und Diakon Niederheide. Am 28.12.06 informierten Mitglieder des Arbeitskreises, bei einem Vortreffen für die Sternsingeraktion 2007, Sternsinger und engagierte Eltern über unser Minischul-Projekt in Port-au-Prince/Haiti.

Erlassjahrinitiative

Die Aktivitäten des AK zur Entschuldung der ärmsten Länder der Welt wurden weiter geführt. Seit einigen Jahren gehören wir zu den Mitträgern von „erlassjahr.de“, einer Organisation, die dieses Anliegen vertritt. Hier werden die politischen und wirtschaft­lichen Auswirkungen von Schulden und Schuldenerlass untersucht und in die Politik eingebracht. In 2007 findet der Weltwirtschaftsgipfel wieder in Deutschland statt, und der Arbeitskreis wird sich wieder an Aktionen der Erlassjahr-Initiative beteiligen.

Pfarrfest St. Georg

Daran nahm der AK am 15. Juni 2006 mit dem Verkaufsstand der Waren aus fairem Handel und ökologisch einwandfreien Produkten teil. Einerseits kommen uns die Ein­nahmen aus dem Verkauf und regelmäßig ein Teil des Pfarrfesterlöses zugute, ande­rerseits soll die Präsentation dieser Produkte das Bewusstsein für einen fairen Handel mit den sogenannten Entwicklungsländern verstärken. Die Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen versorgte uns mit einer sehr schönen Auswahl von Waren. Dankbar sind auch für die starke personelle Unterstützung bei den Verkäufen.

Kultur in der Sackgasse

Am 10. und 11. Juni 2006 fand in Weiß die Veranstaltung Kultur in der Sackgasse statt. Der AK hatte einen vielbeachteten Stand am Weißer Kapellchen, wo die haitia­nische Künstlerin Zaneda ihre Werke ausstellte.

Besuch von Père Zucchi Olibrice und Père Jacques Charles SDB, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Haiti am 26.07.2006

Am 26. Juli besuchten uns Père Zucchi Olibrice und Père Jacques Charles SDB, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Haiti. Père Zucchi ist Nachfolger von Pater Vincent Bohnen SDB als Leiter des Werkes der Kleinen Schulen in Port-au-Prince, Haiti. Während einer Sitzung des AK schilderte er sehr gut und eindrucksvoll die mo­mentane Situation der Menschen in unserem Partnerprojekt und in Haiti im allge­meinen. Wir haben uns sehr über den persönlichen Kontakt gefreut, der die Be­ziehungen zwischen dem AK und unserem seit über 25 Jahren unterstützten Part­nerprojektes in Haiti sicherlich wieder weiter vertieft hat.

Haiti-Abend am 22.09. 2006

Nach der Jubiläumsfeier des vergangenen Jahres fand das Haiti-Fest 2006 wieder in gewohntem Rahmen mit gutem Zuspruch von ca. 60-70 Besucherinnen und Besuchern im Pfarrheim statt. Paul Ginter von der Haiti-Initiative aus Luxemburg stellte verschiedene Projekte seiner Gruppierung vor Dank der vielen Zuschüsse und Spenden während des Abends verlief dieses schöne, große Fest für die Kasse ohne Verluste.

Bericht von Schwester Anna aus Jerémié

Schwester Anna (Mitglied der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen in Münster) ,die Geneviève und Wolfram 2004 in Jérémie kennen lernten, berichtete am 15.11.2006 anhand von eindrucks­vollen Fotos – die mit unserem am gleichen Tag angeschafften neuen Beamer gezeigt wurden - über ihre mehrjährige Tätigkeit bei der dortigen amerikanischen „Haiti Health Foundation“. Sie war dort im „Zentrum der Hoffnung“ beschäftigt, wo insbesondere wegen Eiweiß- und Vitaminmangel unter­ernährte Säuglinge und Kleinkinder mit ihren Müttern aufgenommen werden. Das Resumé ihres Berichts war, dass alle Projekte, in deren Mittelpunkt haitianische Kinder stehen, von besonderer Bedeutung sind und die Versorgung mit Nahrung eine hohe Priorität einnehmen muss.

Weltmissionssonntag am 29.10.2006

Die Feier des Weltmissionssonntages begann mit einem von Edeltraud Nölkensmeier vorbereiteten Gottesdienst, zu dem sich ungewöhnlich viele Gottesdienstbesucher eingefunden hatten, zumal es sich gleichzeitig um das Sechswochenamt für unser ehemaliges Vorstandsmitglied Dr. Herbert Stupp handelte. Im Anschluss an die Messe fand das traditionelle erweiterte „Kaffeestündchen“ im Pfarrheim statt.

Weihnachtsbasar St. Georg

Auch in diesem Jahr war der Weihnachtsbasar am 25. / 26. November 2005 für den AK einnahme- (5.099,56 €) und publikumsträchtig. Selbst in Presse und Rundfunk wurde diese Veranstaltung ausführlich angekündigt. Die Vielfalt der Angebote wäre undenkbar ohne den unermüdlichen Einsatz des Bastelkreises, in dem sich viele Frauen aus Weiß mit großem Eifer engagieren! Der Verkauf der Produkte aus fairem Handel ist auch bei dieser Veranstaltung ein großer Erfolg gewesen – nicht zuletzt durch die Unterstützung vieler zusätzlicher HelferInnen.

Spendenbrief 2006

Wie es nun schon fast Tradition ist, verteilten die Mitglieder des Arbeitskreises dies­mal schon vor der Adventszeit einen Brief an alle UnterstützerInnen. Nicht zuletzt ein zufriedenstellender Spendeneingang zeigte die gute Resonanz dieses Briefes.

Dorfgemeinschaft Weiß und Ortsausschuss des PGR

Ein Mitglied des AK nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Dorfgemeinschaft und des Ortsausschusses des Pfarrgemeinderates des Rheinbogens teil und hält den Kontakt.

3.2 Veranstaltungen mit/bei anderen Gruppierungen

Haiti-Informationsbüro Köln (HIB) und Haiti-Med e.V. Düsseldorf

Die Feste von Haiti-Med und dauernder Austausch aktualisieren immer wieder unsere Informationen zur Situation in Haiti. Besonders das HIB informiert über alle un­sere Aktivitäten, so dass auch zum Haiti-Abend wieder viele haitianische Gäste zu begrüßen waren.

Robert Kaeser, Missionsprokur der Salesianer Don Boscos und Jugend 3. Welt e.V., Bonn (15.03.2006)

Robert Kaeser aus Bonn erklärt die Organisationsstruktur und Arbeitsweise der Missionsprokur und des angeschlossenen Vereins „Jugend 3.Welt e.V.“  Er verteilte dazu Broschüren und Fotokopien mit dem Verzeichnis der Salesianer aus Haiti mit deren Adressen. Die Missionsprokur ist die weltweite Spenden- Sammelstelle für alle  Salesianerprojekte in ca. 130 Ländern, sie ist Beratungsstelle für Salesianer- Gäste aus aller Welt, sie trifft die Förderentscheidung der beantragten Projekte. Der Verein bearbeitet die Spenden und Projektanträge aus dem nichtpastoralen Sektor, vor allem Projekte des beruflichen Sektors. Er rekrutiert außerdem Gelder durch die Zusammenarbeit mit der EU und dem BMZ. Zur Zeit wird daran gearbeitet, Projektbüros in den Ländern aufzubauen, in denen die Einzelprojekte des Gebietes gesammelt, recherchiert und zentral nach Bonn geschickt werden, um Doppelanträge, Überschneidungen und lückenhaft ausgefüllte Anträge zu vermeiden. Herr Kaeser ist innerhalb des Vereins für Vereine und Stiftungen zuständig und gab dazu Informationen. Unser AK ist interessiert daran, weitere Informationen zu erhalten, weil auch wir davon eventuell langfristig profitieren könnten (Stiftung: Geld kann längerfristig gesammelt und bei Bedarf ausgegeben werden, steuerlich günstiger; ab 30.000 Euro möglich oder 5.000 Euro in eine übergeordnete Stiftung einbringen). Herr Kaeser gab uns dazu die Adresse eines Fachmanns zur Beratung.

Peter-Hesse-Stiftung, Düsseldorf

Zusammen mit der Peter-Hesse-Stiftung wurde bei einem Besuch in Düsseldorf am 21.12.2006 die Montessori-Fortbildung der Lehrerinnen unseres Schul-Projektes in Jérémie geplant und vereinbart. Die Peter-Hesse-Stiftung übernimmt die Bezahlung der Fortbildungs-Dozentin Mme. Heliana Charles und der AK, bzw. das Projekt in Jérémie die restlichen Kosten. Der Kontakt zur Peter-Hesse-Stiftung, die sich der Verbreitung des Montessori-Systems in Haiti verschrieben hat, konnte in letzter Zeit sehr positiv intensiviert werden.

Allerweltshaus Köln / Radiosendung am 25.11.2006

Nach der am 25. November 2006 im Freien Lokalfunk Köln (FLOK) vom AK mitproduzierten einstündigen Sendung zu Haiti und unserer 25jährigen Unterstützung von Projekten folgte in diesem Jahr am 26.11.2006 eine zweite Sendung. Angeregt wurde dies vom Allerweltshaus in Ehrenfeld, das mit Frau Lang und der Journalistin Graziella zwei sachkundige Betreuerinnen stellten. Kopien der Sendung können von unserer Homepage heruntergeladen werden. Der FLOK geht davon aus, dass die Sendung, die über die Frequenzen von Radio Köln ausgestrahlt wird, von über 10.000 Hörerinnen und Hörern verfolgt wird!

3.3   Verschiedenes

Ausstellung

Die für den ökumenischen Kirchentag in Berlin erstellte Ausstellung war seither häufig im Einsatz, u.a. in allen beteiligten Gemeinden; weitere Ausstellungsorte waren z.B. die Veranstaltung Kultur in der Sackgasse, Weiß, zum Sponsorenlauf des Thusneldagymnasiums, Köln-Deutz und zu unserem Haiti-Abend. Zusammen mit den Eine-Welt-Gruppen aus Rodenkirchen ist eine Aktion im Vorraum der Erlöserkirche während des evangelischen Kirchentages in Köln (Juni 2007) angemeldet.

Vorträge und Besuche

eneviève Reuffurth konnte auch in diesem Jahr wieder einige Vorträge und Besuche zu unseren Projekten in Haiti bestreiten:

08.02.2006: Vortrag über Haiti in der Wabe, Köln-Rodenkirchen, auf Einladung der Kolpingfamilie (80 Pers.)

August 2006: das Salesianer-Gymnasium in Essen feierte sein Jubiläum und gleichzeitig 25. jähriges Bestehen der Aktion "Werkzeug für Haiti".Dort gab es ein Treffen mir Pater Lephène Pierre (rechte Hand von P. Stra SDB, der in Port-au-Prince ein Straßenkinder-Projekt ins Leben gerufen hat). Er besuchte den Arbeitskreis anschließend in Köln und schilderte die Lage der Straßenkinder in Port-au-Prince.

September 2006: Treffen mit dem ehemaligen deutschen Botschafter in Haiti, Herrn Dahlhoff und Austausch über Haiti anlässlich des Literaturfestivals in Berlin mit Schwerpunkt Karibik. Dabei gab es auch Gespräche mit Hans Christoph Buch (Autor und Journalist. Wir hatten ihn vor Jahren schon einmal zu einer beeindruckenden Autorenlesung eingeladen) und anderen Schriftstellern der Karibik. In der haitianischen Botschaft gab es einen Empfang und die Gelegenheit, den aktuellen haitianischen Botschafter, Herrn Dr. Saget, kennen zu lernen.

Der Kontakt zum Thusnelda-Gymnasium, Köln-Deutz, wurde weiter gepflegt; anlässlich des Sponsorenlaufes am  24. Mai wurde von uns wieder ein Informationsstand aufgebaut. Der Sponsorenlauf erbrachte wieder über 10.000,-€ zugunsten unserer Projekte in Haiti.

Dortmund, Stadtgymnasium

Herr Schirmer und Christa Schnellen vom Stadtgymnasium Dortmund baten uns um Informationen zu unseren Projekten in Haiti und organisierten diverse Veranstaltungen zur Information und Unterstützung unserer Projekte, was sich inzwischen in immer größer werdenden Überweisungen niederschlägt. Ein Projekttag wurde vorgeplant, in der Klasse 7 soll das Thema Haiti mit Ausstellung, Bildervortrag und Slum-Hüttenbau im Januar 2007 durchgeführt werden.

In der Gemeinde Hl. Kreuz hatte der Arbeitskreis am 15. Oktober 2006 während einer von Firmlingen vorbereiteten Messe zur Entwicklungshilfe-Problematik die Gelegenheit zu Information und Gespräch über Haiti.

Montessori-Grundschule Gilbachstraße

Die Montessori-Grundschule unterstützt uns jedes Jahr durch Spenden der Eltern und SchülerInnen; der AK bietet den Klassen Vorträge zu Haiti und den Projekten des Arbeitskreises dort an. Am 13. Mai 2006 hatte der Arbeitskreis anlässlich der großen Feier des 30jährigen Jubiläums der Montessori-Grundschule Gilbachstraße einen Informationsstand.

Realschule Godorf

Die Realschule Godorf veranstaltete eine Projektwoche und unsere Projekte in Haiti wurden von einer Klasse vorgestellt. Zur Präsentation am 10.06.2006 war eine Abordnung des AK eingeladen und entrichtete ein Grußwort und den Dank für die Arbeit in der Aula an die Schule.

Albert-Schweitzer-Grundschule in Weiß

Sehr dankbar sind wir den SchülerInnen der Grundschule in Weiß, die traditionsgemäß den größten Teil der Sternsinger stellen, ohne die diese Aktion nicht denkbar wäre.

Lagerraum in Sürth

Der Lagerraum in der Falderstraße in Sürth ist inzwischen eingeräumt und dient als Depot für die Materialien, die wir bei den verschiedensten Veranstaltungen benöti­gen.

3.4  Ausblick

Die regelmäßigen Aktivitäten des AK werden dank der Unterstützung so vieler weitergeführt.

Die Ausstellung zu unseren Projekten in Haiti soll weiter verliehen werden, um ge­rade in der momentan sehr kritischen Situation die Aufmerksamkeit der Menschen auf die am meisten unter der Krise Leidenden zu lenken. Der nächste größere Ein­satz erfolgt anlässlich des evangelischen  Kirchentages 2007 in Köln.

Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Schulen soll beibehalten, bzw. intensi­viert werden.

Der Arbeitskreis will sich an der Aktion der Erlassjahr-Initiative anlässlich des Welt­wirtschaftsgipfels in Heiligenhaus/Ostsee beteiligen. Es ist eine Unterschriften­aktion auf großen Luftballons geplant (jeweils 100 Unterschriften) die zusammen mit möglichst über 1000 anderen die Stimme für die Menschen am Fuße des Gipfels er­heben soll. Ein Gottesdienst dazu soll voraussichtlich am Misereorsonntag (25.03.2007) stattfinden.

Haiti-Abend 2007 voraussichtlich am 03. August 2007. An diesem Abend soll mit wieder mit der erfolgreichen Mischung aus Information, Buffet und Musik ein Danke­schön an alle Freunde, Unterstützer und Interessierte stattfinden.

Der Weihnachtsbasar findet am 24. und 25. November 2007 statt.

Alle diese Aktivitäten wären undenkbar,  ohne das große Engagement und die Unterstützung vieler Beteiligter, besonders aus der Pfarre St. Georg. Ganz besonders danken möchten wir in diesem Jahr hier stellvertretend für so viele  dem Bastelkreis und den Damen, die bei den Festen in Küche und Café arbeiten, Pfr. Windt und Diakon Niederheide, die uns kontinuierlich bei allen Aktivitäten besonders werbemäßig unterstützten, Daniel Goll, der die Qualität unserer Öffentlichkeitsarbeit bei der Ausstellung und der Homepage noch mehr verbesserte und den Sternsinger­Innen mit ihren BegleiterInnen und der Koordinatorin Steffi Eßer.

Diese vielseitige Unterstützung ermutigt uns, weiter zu arbeiten für die Menschen in diesem geschundenen Land. Wir tun es aus der christlichen Überzeugung heraus, dass wir mit allen Menschen zu einer großen Menschheitsfamilie gehören.

Köln, den 14.März 2007

gez. Genevieve Reuffurth           gez. Karl Schmitz           gez.Thomas Eßer

 

 

Weihnachtsbasar St. Georg 2006

   

Eine jahresuntypische Wärme begleitete den diesjährigen Weihnachtsbasar. Dank der erlesenen Qualität der angebotenen Waren, der guten Beköstigung im Café und der allgemein sehr angenehmen Atmosphäre (alles Besucher- äußerungen) konnte sich das Ergebnis mit insgesamt € 5.099,30 für die Kinder und Jugendlichen in Haiti sehen lassen.

Ganz, ganz herzlichen Dank an alle Aktiven, Spender und Käufer, die dazu beigetragen haben, die Hilfsmöglichkeiten in Haiti so zu vergrößern!

 

 

Schüler des Städt. Gymnasium Tusneldastrasse Köln-Deutz erzielen €9.200,00 bei einem Sponsorenlauf

   

Am 24. Mai veranstaltete das Gymnasium Thusneldastrasse in Köln-Deutz einen Sponsorenlauf für die Projekte des Arbeitskreises. Obwohl das Wetter nicht gut war, ließen sich die SchülerInnen nicht entmutigen, und manch eine(r) lief die gesamte Strecke von 16 km.

Am eifrigsten war die Klasse 6c, die € 1.142 von ihren Sponsoren erhielten. Der Schülersprecher Lars Repp, lobte seine Mitschüler, die diesen Sponsorenlauf sehr ernst nehmen da sie wüssten, dass das Geld für das Montessori-Zentrum in Mackandal sei und in diesem Jahr speziell für eine Mahlzeit pro Kind und Tag bestimmt sei.

Es sei auch gut, dass eine Kontinuität bestehe. Der nächste Sponsorenlauf wird in zwei Jahren auch wieder für die Kinder von Mackandal statt finden. Inzwischen wollen Schüler und Lehrer versuchen, mit den Lehrern in Mackandal in Kontakt zu treten, um einen Gedankenaustausch zwischen Deutschland und Haiti in die Wege zu leiten.

 

 

Weihnachtsbasar St. Georg 2006

   

Eine jahresuntypische Wärme begleitete den diesjährigen Weihnachtsbasar. Dank der erlesenen Qualität der angebotenen Waren, der guten Beköstigung im Café und der allgemein sehr angenehmen Atmosphäre (alles Besucher- äußerungen) konnte sich das Ergebnis mit insgesamt € 5.099,30 für die Kinder und Jugendlichen in Haiti sehen lassen.

Ganz, ganz herzlichen Dank an alle Aktiven, Spender und Käufer, die dazu beigetragen haben, die Hilfsmöglichkeiten in Haiti so zu vergrößern!

 

 

Schüler des Städt. Gymnasium Tusneldastrasse Köln-Deutz erzielen €9.200,00 bei einem Sponsorenlauf

   

Am 24. Mai veranstaltete das Gymnasium Thusneldastrasse in Köln-Deutz einen Sponsorenlauf für die Projekte des Arbeitskreises. Obwohl das Wetter nicht gut war, ließen sich die SchülerInnen nicht entmutigen, und manch eine(r) lief die gesamte Strecke von 16 km.

Am eifrigsten war die Klasse 6c, die € 1.142 von ihren Sponsoren erhielten. Der Schülersprecher Lars Repp, lobte seine Mitschüler, die diesen Sponsorenlauf sehr ernst nehmen da sie wüssten, dass das Geld für das Montessori-Zentrum in Mackandal sei und in diesem Jahr speziell für eine Mahlzeit pro Kind und Tag bestimmt sei.

Es sei auch gut, dass eine Kontinuität bestehe. Der nächste Sponsorenlauf wird in zwei Jahren auch wieder für die Kinder von Mackandal statt finden. Inzwischen wollen Schüler und Lehrer versuchen, mit den Lehrern in Mackandal in Kontakt zu treten, um einen Gedankenaustausch zwischen Deutschland und Haiti in die Wege zu leiten.

 

 

Sternsingeraktion 2006

   

Am 7. und 8.1.2006 sammelten die Sternsinger wieder, wie in jedem Jahr für die Kinderküche unseres Minischul-Projekts in Port-au-Prince / Haiti.

Dank großer Unterstützung des Vorbereitungsteams waren es in diesem Jahr 60 Kinder die mit einer großen Zahl von engagierten Eltern durch den Ort zogen, den Einwohnern von Köln-Weiß den Segen brachten und den großartigen Betrag von €8.706,87 sammelten. Trotz wirtschaftlich schlechter Zeiten, war dies eines der besten Ergebnisse in der über 25-jährigen Geschichte des AK "Eine Welt".

Dieser Betrag wird nun über das Kindermissionswerk in Aachen, das diesen Betrag hoffentlich noch etwas aufstockt, an das Projekt der kleinen Schulen weitergeleitet. Das Geld trägt mit dazu bei, den Schulkindern in den Slums wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen.

Wir möchten allen Spendern, den Sternsinger mit ihren Begleitern und den fleissigen Helfern danken, die zum Gelingen dieser erfolgreichen Aktion beigetragen haben.