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2008

RÜCKBLICK 2008

1. Allgemeine Situation


Das UNICEF-Foto des Jahres 2008 von Alice Smeets (www.unicef.de/foto/) spiegelt die Situation des Landes im Jahre 2008 sehr gut wieder.

Ein Mädchen im weißen Kleid, mit Schleifchen im Haar, läuft barfuß durch eine Abfallgrube mitten in einem Slum von Port-au-Prince.

Dieses Mädchen ist ein Beispiel für die Lebenskraft und den Willen zu einer besseren Welt, die für die Menschen in Haiti charakteristisch sind. Trotz Armut, Hunger, Lebensmittelkrise und  Umweltkatastrophen kämpfen die Menschen dort weiter um menschenwürdige Zustände.

 

Die Politik der Regierung René Préval ist an den Problemen der Bevölkerung nicht interessiert. Die Süddeutsche Zeitung vom 23. April 2008 berichtet, dass der Präsident René Préval, als im April der Preis für ein Kilo Reis um 80% gegenüber 2007 gestiegen war, seine Solidarität mit der Bevölkerung mit folgenden Worten ausgedrückt haben soll: "Leute, ich leide auch unter den Teuerungen, wenn ihr wollt, demonstriere ich mit".
Die bürokratische Verwaltung ist auch nicht in der Lage, die von der Regierung getroffenen Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

Nach den Unruhen vom April musste der Premierminister Jacques-Edouard Alexis demissionieren; Präsident René Préval hatte die Aufgabe, einen neuen zu nominieren, der auch vom Senat  akzeptiert wird. So wurde Frau Michèle Pierre-Louis im August 2008 in ihr Amt eingeführt. Sie wurde von der internationalen Presse gelobt, so bezeichnete sie der Kölner Stadt-Anzeiger vom 04.08.2008 als "unabhängig, kritisch und kompetent". Ihre Aufgabe ist es, ein durch internationale Misswirtschaft und Naturkatastrophen ruiniertes Land in eine bessere Zukunft zu führen.

Die wirtschaftliche Situation hat sich zwischen Januar und April 2008 zugespitzt. Auf dem Weltmarkt erreichten  Lebensmittel und Öl unglaubliche Preise. Haiti ist abhängig von Reis- und Ölimport. Die Bevölkerung hatte keine andere Wahl, sie musste entweder die Preise zahlen oder hungern. So kam es zu Demonstrationen. Am 4. April fingen die Unruhen  in der Stadt Les Cayes an und griffen auf Port-au-Prince über. Es gab einige Tote und viele Plünderungen und Verwüstungen.

Der Premier Minister, Jacques-Edouard Alexis, musste - wie erwähnt - zurücktreten, Präsident Préval versprach den Preis für den Reis um 15% zu senken und bat um internationale Hilfe. Die Weltbank gab 10 Millionen Dollar für die Lebensmittelversorgung von Schulkindern (s. FAZ 14.04.2008), die Europäische Union schickte eine Soforthilfe von 2 Millionen Euro.

Die landwirtschaftliche Situation
Haiti importiert Lebensmittel, hauptsächlich Reis, obwohl das Land in der Lage wäre, sich teilweise selbst zu ernähren. René Préval hat als Antwort auf die Lebensmittelkrise einen Plan entworfen, um die landwirtschaftliche Produktion in Haiti wieder anzukurbeln. Die Artibonite-Ebene produzierte vor 10 Jahren noch 120 000 Tonnen Reis, heute nur noch knapp 80 000 Tonnen, die gerade 20% des Verbrauchs ausmachen. Dort sollen die Bauern die Produktion wieder aufnehmen.

Um das Ziel zu erreichen, nämlich eine ausreichende eigene Produktion zu gewährleisten, muss aber zunächst viel Geld investiert werden z.B. in Samen, Dünger,  Kampf gegen das Ungeziefer aber auch in die Infrastruktur, damit die Produkte bis zum Verbraucher kommen können.

Vier Hurrikans/Tropenstürme haben im August und September Haiti verwüstet. Die UNO spricht von 800 000 Obdachlosen, 500 Toten und unzähligen Schäden. Dank der internationalen Hilfe und vieler Privatinitiativen konnten im Oktober die Schulen wieder öffnen.

Zum Schluss eine Statistik des Internationalen Forschungsinstituts für Ernährungspolitik (IFPRI) Haiti betreffend, die uns Hoffnung gibt:

Anteil der Unterernährten in der Gesamtbevölkerung:

1990 - 1992 : 65%

2002 - 2004 : 46%

Die Zahlen für 2008 sind noch nicht da, man kann aber davon ausgehen, dass sie wieder eine Besserung darstellen werden.

2. Unsere Projekte

2.1 Salesianereinrichtungen in Port-au-Prince

Im Februar 2008 besuchten 3 Mitglieder des Arbeitskreises die Projekte der Salesianer in Port-au-Prince. Unter Führung von Pater Wim Boksebeld SDB ging es nach Cité Soleil, wo sich mehrere Schulen befinden. Die kleine Gruppe konnte sich von dem guten Zustand der Schulen überzeugen, die dank der Salesianer nach den Unruhen der letzten Jahre wieder eröffnen konnten.

Die drei Mitglieder führten auch ein Gespräch mit Pater Stra SDB, früher Leiter der Einrichtung für die Straßenkinder und heute Leiter der Nationalen Technischen Hochschule.

Pater Stra ließ uns wissen, dass keine Hilfe seitens der  Regierung  für diese Schule zu erwarten sei, und dass alle Kosten von den Salesianern zu tragen seien. Pater Stra hat seine Stelle als Leiter der Einrichtung "Lakay" für Straßenkinder mit einem weinenden Auge verlassen. Andererseits freut er sich, dass sein Nachfolger ein junger haitianischer Salesianer ist, Pater Pierre Lephène SDB, der mit viel Elan und Engagement diese Aufgabe  übernommen hat.

Der Arbeitskreis hat in seiner Sitzung vom 24.09.2008 beschlossen, dass 20 000 €  für einen von Pater Lephène an die Missionsprokur der Salesianer in Bonn gerichteten Projektantrag zugunsten der Straßenkinder in Port-au-Prince überwiesen werden.

Der Erlös der Sternsingeraktion wurde über das Kindermissionswerk  nach Port-au-Prince überwiesen, zugunsten des OPEPB (Oeuvre des Petites Ecoles du Père Bohnen) Minischulen, dessen Leiter Pater Zucchi Olibrice SDB ist. Leider haben wir über die Verwendung dieses Geldes  immer noch keine Abrechnung aus Port-au-Prince erhalten.

2.2 Jérémie

Seit dem 01.01.2008 ist der neue Leiter des Montessori-Zentrums in Jérémie Rev. Père Tony Léolien. Er ist zugleich Pfarrer an der Kathedrale Saint-Louis. Mit viel Geschick trat er die Nachfolge von Rev. Père Walnès Saint-Clair an. Er hatte die große Aufgabe, den Schulneubau zu Ende zu führen. Dies gelang ihm auch, so dass die Kinder im September 2008 den Neubau beziehen konnten. Der Neubau heißt offiziell "Ecole Sainte-Thérèse".

Im November fand die feierliche Eröffnung statt. Frau Gaëtane Freckmann aus unserem Arbeitskreis war zugegen und überbrachte die guten Wünsche aus Weiß. Der Bischof von Jérémie, Monseigneur Willi Romélus, konzelebrierte den Eröffnungsgottesdienst. Er bedankte sich sehr für die Hilfe aus Köln-Weiß.

SchülerInnen

190 Kinder waren im Oktober 2008 angemeldet. Davon 107 in drei Kindergartengruppen und 83 im 1. bis einschließlich 3. Grundschuljahr.

LehrerInnen

Die LehrerInnen haben das zweite Jahr der Ausbildung zum Erwerb des Montessori-Diploms der Peter-Hesse-Stiftung im Februar 2008 angefangen. Im Sommer konnten 8 LehrerInnen von 11 das Diplom entgegennehmen.

Herr Konsul Peter Hesse konnte den Präsidenten der Internationalen Montessori Vereinigung (AMI) dazu gewinnen, Jérémie einen Besuch abzustatten, um sich vor Ort von dem Erfolg zu überzeugen. Anfang März waren André Roberfroid, Präsident von AMI, Konsul Peter Hesse von der Peter-Hesse-Stiftung und Carol Guy James, verantwortliche Leiterin der Stiftung für Haiti, Gast in Jérémie-Mackandal. Sie konnten die Klassen besuchen, sich mit den LehrerInnen unterhalten, bevor sie sich mit Rev. Père Tony Léolien über die Zukunft der Montessori-Ausbildung in Jérémie austauschten.

Montessori-Material

Das von der Peter-Hesse-Stiftung versprochene Montessori-Material für die Schule Sainte-Thérèse ist leider noch nicht bis Jérémie angekommen. Es liegt daran, dass die Stiftung zuerst ein Container auf den Weg schicken muss, was wiederum hohe Kosten verursacht.

Schulkantine

Kinder und LehrerInnen erhalten jeden Tag eine Mahlzeit, die sie außerhalb der Schule in einem von Monseigneur Romélus gegründeten Jugend- und Kulturzentrum einnehmen. Diese Lösung hat sich als nicht optimal erwiesen, hauptsächlich wegen der Entfernung zur Schule. Die Kinder müssen über zwei stark frequentierte Strassen laufen. Im vorigen Jahr wurden Kinder von einem Moped angefahren. Der Leiter der Schule äußerte den Wunsch, eine Kantine in der Schule selber aufzumachen. Mit Hilfe einiger Eltern wäre es möglich, preiswerte Mahlzeiten anzubieten. Ein Antrag auf  Zuschüsse wird beim Kindermissionswerk eingereicht.

Von unserer Seite wird noch überlegt, wie eine Hilfe im Punkte Ernährung und Hygiene dort nötig ist und erwünscht wird.

3. Aktivitäten des Arbeitskreises

3.1 Aktivitäten in Haiti

Besuch der Projekte in Port-au-Prince und Jérémie

Vom 01. - 09. Feb. 2008 besuchten Dora Hoffmann und das Ehepaar Reuffurth unsere Projekte in Haiti.
In Port-au-Prince trafen sie die Patres Stra SDB und Wim Boksebeld SDB und besuchten die z.T. von uns mit finanzierten Einrichtungen der Salesianer in Citè Soleil.

In Jérémie konnten sie mit dem neuen Projektverantwortlichen, Pfarrer Tony Léolien, über den guten Fortschritt unseres Projektes sprechen; eindrucksvoll war hier in diesem Jahr das Erlebnis des haitianischen Karnevals.

Einweihung des Neubaus der Montessori-Schule in Jérémie

Den Erfolg der Arbeit in Jérémie konnte unser Mitglied Gaetane Freckmann im November 2008 bei der Einweihung des Neubaus der "Schule Montessori Sainte-Thérèse" persönlich in Augenschein nehmen.

3.2 Aktivitäten in und mit der Gemeinde St. Georg, Köln-Weiß

Regelmäßige Sitzungen der Mitglieder des Arbeitskreises

Etwa jeden Monat trafen sich die Mitglieder des AK regelmäßig reihum zu Arbeitstreffen, auf denen die aktuellen Probleme besprochen und alle Aktivitäten geplant, bzw. Arbeit verteilt wurden. Diese Sitzungen sind trotz der privaten Treffpunkte öffentlich, und weitere TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen; die jeweiligen Termine werden auf der Homepage veröffentlicht.

Sternsinger

Am 5.und 6. Januar 2008 zog wiederum eine Rekordzahl von über 20 Gruppen, gebildet von 85 eifrigen SternsingerInnen, mit ihren BegleiterInnen durch Weiß und es wurde auch ein Rekordergebnis von € 10.360,17 erbracht. Der durch das Päpstliche Kindermissionswerk in Aachen um 20% aufgerundete Betrag wurde direkt an das Projekt der "Kleinen Schulen" in Port-au-Prince  überwiesen. Die Kinder und ihre Begleiter sammeln hier nicht nur das Geld, sondern rücken das Minischulprojekt immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung von Weiß. Die eindrucksvolle Sternsingermesse war ein Höhepunkt der diesjährigen Aktion.

Erlassjahrinitiative

Der AK verfolgte die Bemühungen um den Schuldenerlass für die ärmsten Länder und wies bei allen Aktionen auf die Situation hin. Das ist ein wesentlicher Baustein unserer Bewusstseinsarbeit hier bei uns.

Pfarrfest St. Georg

Am Himmelfahrtstag, 01.05.2007, nahm der AK wieder mit dem Verkaufsstand der Waren aus fairem Handel und ökologisch einwandfreien Produkten teil.  Einerseits kommen uns die Einnahmen aus dem Verkauf und regelmäßig ein Teil des Pfarrfesterlöses zugute, andererseits soll die Präsentation dieser Produkte das Bewusstsein für einen fairen Handel mit den sog. Entwicklungsländern entwickeln helfen. Außerdem wurden hier nochmals viele Unterschriften zur Erlassjahraktion gesammelt (s.o.).

Weihnachtsbasar St. Georg

Auch in diesem Jahr war der Weihnachtsbasar am 22. und 23. Nov. 2008 sowohl eine der einnahme- und publikumsträchtigsten, als auch in der Presse mit am häufigsten erwähnte Veranstaltung für die Projekte des Arbeitskreises. Die Vielfalt der Angebote wäre undenkbar ohne den unermüdlichen Einsatz des Bastelkreises, an dem viele Frauen aus Weiß mit großem Engagement teilnehmen!

Rundbrief 2008

Wie nun schon fast Tradition, verteilen die Mitglieder des Arbeitskreises in der Adventszeit einen Rundbrief an alle Fördermitglieder, in dem konkret über ein Projekt berichtet und zu Spenden eingeladen wird; das Ergebnis von €  9.907,00 bestätigt diese Aktion auch in diesem Jahr.

Haitifest 2008

Das diesjährige Haitifest fand  am letzten Sommerferienwochenende am 08.08.2008 statt. Bei leider nicht so gutem Wetter, dafür aber heißen Rhythmen der Eierplätzchenband war ein sehr guter Zuspruch (über 150 Gäste) zu spüren: die Stimmung war hervorragend! Als besondere Gäste konnten begrüßt werden: Pater Wim Boksebeld SDB, der eindrucksvoll von den Projekten in Port-au-Prince berichtete. Die Bezirksvertretung war ebenfalls anwesend und unterstützte uns auch finanziell, so dass die Kosten für den Verein so erträglich wurden, dass einer Wiederholung nichts im Wege steht.

3.3 Veranstaltungen mit/bei anderen Gruppierungen

Peter-Hesse-Stiftung

Die Kooperationsmöglichkeiten mit der Peter-Hesse-Stiftung konnten fortgesetzt und zum Teil intensiviert werden; die Stiftung organisiert und finanziert z.T. die Aus- und Fortbildung der LehrerInnen in unserem Projekt in Mackandal.

Dorfgemeinschaft Weiß

Dauerhaft wird versucht, zumindest mit einem Mitglied des AK an den Sitzungen der Dorfgemeinschaft teilzunehmen und den Kontakt  zu halten; Artikel und Hinweise zu den Aktivitäten des AK erscheinen regelmäßig im Dorfecho.

Bezirksrathaus Rodenkirchen

Der AK war beim Neujahrsempfang des Bezirksrathauses Rodenkirchen vertreten; von dort finden häufig Unterstützung für Projekte und Informationsveranstaltungen hier bei uns.

Aktion zur Welternährungskrise in Pulheim durch ATTAC

Bei einer Aktion von ATTAC am 21.06.2008 in Pulheim informierte Siegfried Groddeck mit einem Stand zum Thema Welternährungskrise am Beispiel von Haiti und über unsere Projekte in Haiti.

Haiti-Informationsbüro Köln (HIB) und Haiti-Med e.V. Düsseldorf

Auf Festen von Haiti-Med und durch dauernder Austausch aktualisieren wir immer wieder unsere Informationen zur aktuellen Situation in Haiti.

Missionsprokur der Salesianer in Bonn

Zusammen mit Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen und des AK gab es am 20. Aug. 2008 in der Missionsprokur der Salesianer aufschlussreiche Gespräche über die Zusammenarbeit mit den Salesianern Don Boscos; die bisherige Arbeit konnte verbessert und vertieft werden.

Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen

Die beiden Eine-Welt-Gruppen in Rodenkirchen und Weiß unterstützen sich weiterhin gegenseitig bei ihren Aktionen und planen weiterhin -wo möglich- gemeinsame Aktionen.

3.4 Verschiedenes

Ausstellung

Gaetane Freckmann und Franziska Dieckmann konzipierten eine Ausstellung zu Haiti und unseren Projekten dort, die vom 09.09.-03.10.2008 im Foyer des Bezirksrathauses ausgestellt war. Anschließend ging die Ausstellung sofort weiter nach St. Lambertus in Mettmann, danach zur Stadtbücherei Hochdahl und schließlich nach Schleiz (Landratsamt des Saale-Orla-Kreises).

Gespräch mit Pater Stra SDB

Am 19.07. konnten Gaetane Freckmann, Geneviève und Wolfram Reuffurth anlässlich des Besuches von Pater Stra SDB in Deutschland mit ihm über die aktuelle Situation in Haiti und unsere Projekte in Port-au-Prince sprechen.

Stadtgymnasium Dortmund

Herr Schirmer, einige KollegInnen und die SchülerInnen vom Stadtgymnasium Dortmund unterstützen schon seit vielen Jahren unsere Projekte in Haiti.

Schulfest in der Montessori-Grundschule Gilbachstraße

Seit vielen Jahren schon unterstützt die Montessori-Grundschule Gilbachstraße unsere Montessori-Projekte in Haiti. Diesmal bestritten Franziska Dieckmann und Geneviève Reuffurth einen Stand, an dem die Kinder Taptaps (Minibusse, die in Haiti wichtige Transportmittel sind) basteln und bemalen konnten.

3.5 Ausblick

Der Arbeitskreis beteiligt sich an der Vorbereitung eines Gottesdienstes zum Misereor-Sonntag zusammen mit der Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen am 29. März in St. Georg; ein solcher Gottesdienst soll jedes Jahr in wechselnden Kirchen stattfinden.

Das diesjährige Haiti-Fest soll am 14.08.09 wieder von der Musik der Eierplätzchenband begleitet werden.

 

Alle diese Aktivitäten wären undenkbar ohne das große Engagement vieler Beteiligter, besonders aus der Pfarrei  St. Georg.

Ganz besonders danken möchten wir in diesem Jahr hier, stellvertretend für so Viele,  dem Bastelkreis und den Damen, die bei den Festen in Küche und Café arbeiten, dem Vorbereitungsteam der Sternsingeraktion und Pfarrer Karl-Josef Windt, der uns seit Jahren in Weiß so tatkräftig unterstützt!

 

„Sternsinger für die Eine Welt“

   

Unter diesem Motto zogen am 05.01.2008 fast 80 Sternsinger mit engagierten Eltern und Begleitern durch unserer Dorf. Sie brachten den Einwohnern von Köln-Weiß den Segen und sammelten traditionell für das Minischulprojekt des Arbeitskreises „Eine Welt“ in Port-au-Prince/Haiti.

Dank der Spendenbereitschaft unserer Mitbürger sammelten die kleinen Könige die stolze Summe von € 10.330,17. So ein tolles Ergebnis ist in den 50 Jahren seit Bestehen der Sternsingeraktion noch nie in unserem Ort erreicht worden.

Dieser Betrag wird vom Kindermissionswerk in Aachen um ca.15 % aufgestockt und dann an unser Projekt in Haiti überwiesen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Helfern und Spendern die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben.