RÜCKBLICK 2004
1. Allgemeine Situation in Haiti
Einige wichtige Ereignisse, die die politische und gesellschaftliche Situation der Menschen in Haiti im vergangenen Jahr beeinflussten und veränderten seien hier aufgelistet.
Am 1. Januar 2004 Feier der Unabhängigkeit. Seit 200 Jahren ist Haiti unabhängig. Es ist die erste Demokratie eines farbigen Volkes in der Welt. Präsident Aristide hält eine Rede, und seine Anhänger sind begeistert. Die Nation feiert mit, und es sieht aus, als ob die Unruhen der Vergangenheit angehörten. Zu den Feiern sind nur wenige Staatsmänner aus dem Ausland gekommen, denn der Präsident Aristide hat sein Versprechen, das Land demokratisch zu führen, nicht gehalten. In der Realität herrschen Zustände, die einer Diktatur ähnlich sind: Die „Chimères“, Söldner von Aristide, bleiben mit ihren Verbrechen ungestraft, während die Opposition das Fürchten lernt. Die Regierung und Präsident Aristide selbst sollen sich durch Drogenhandel bereichert haben, während die Bevölkerung hungert. Am gleichen Tag findet allerdings auch in Port-au-Prince eine Kundgebung gegen Aristide und seine Politik statt.
Anfang Februar fällt Gonaïves, eine Stadt zwischen Port-au-Prince und Cap Haïtien, nach blutigen Kämpfen in die Hände oppositioneller Rebellen. Kurz darauf erobern diese auch Cap Haïtien. Der ganze Norden wird von ihnen kontrolliert, und sie verlangen den Rücktritt des Präsidenten Aristide. Zuerst weigert dieser sich, und die Rebellen marschieren auf Port-au-Prince. Unter Druck der Amerikaner und der Franzosen muss Aristide am 29. Februar ins Exil. Er erhält zuerst Asyl in Jamaika und ab Mai in Südafrika.
Die amerikanischen „Marines“ und die französischen „Légionnaires“ landen daraufhin in Haiti, um wieder Ruhe herzustellen. Eine neue Regierung soll gebildet werden. Dies geschieht am 14. März. Der Premierminister Gérard Latortue, ein Haitianer, der lange in Miami war, und der Präsident Boniface Alexandre, ein angesehener Richter, ernennen ihre Minister. Die neue Regierung geht gleich an die Arbeit, und Vertreter werden in Départements und Bürgermeister in den Städten ernannt.
Die Partei Aristides „Lavallas“ schürt Unruhen im ganzen Land, aber hauptsächlich in der Hauptstadt. „Viele Dörfer sind von der Versorgung abgeschnitten, die Menschen haben alle Vorräte aufgebraucht. Weil jetzt das Saatgut fehlt, ist die nächste Ernte in Gefahr“, schrieb die Zeitung „TAZ“ Nr.7352 am 07.05.2004.
UNO-Truppen mit 3700 Soldaten unter amerikanischer Führung werden eingesetzt. Ab 1. Juni werden die UN-Soldaten abgelöst. Die neuen UNO-Soldaten sind Südamerikaner, Afrikaner und Asiaten, aber auch Nordamerikaner und Europäer unter brasilianischer Führung sind dabei.
Ende September zum Jahrestag des ersten Sturzes von Aristide im Jahre 1991, flackern wieder Unruhen auf. Pro-Aristide-Gruppen, verschiedene bewaffnete Gruppierungen, Rebellen, Regierungsgegner kämpfen für ihre Führer, sei es für Aristide, sei es für einen ehemaligen General der Armee, sei es für die Eliten oder ganz einfach, um zu überleben und für die tägliche Nahrung. Die Hauptstadt Port-au-Prince sieht jeden Tag neue Morde, Entführungen, Schießereien. Kurz nach Weihnachten entspannt sich die Lage, aber die Hauptstadt ist immer noch ein gefährliches Pflaster.
Viele Haitianer versuchen, das Land zu verlassen, in der Hoffnung, in Amerika oder Frankreich (auf den karibischen Inseln) Zuflucht zu finden. Die amerikanische Küstenwache bringt die Boat People nach Haiti zurück. Viele Haitianer, die illegal eingewandert sind, sei es in Florida oder in der Karibik, finden dort nur schwer Arbeit und können jederzeit abgeschoben werden.
2004 wurde Haiti zweimal von schweren Unwettern getroffen: Am 24. Mai fegt ein Wirbelsturm über den Südosten des Landes an der Grenze zur Dominikanischen Republik und begräbt ein ganzes Dorf. Über 1000 Menschen verlieren ihr Leben.
Am 18. September überschwemmt der Hurrikan Jeanne den Nordenwesten. 3000 Tote in der Stadt Gonaïves werden beklagt. Die UNO-Truppen, Ärzte aus Kuba, das Rote Kreuz und zahlreiche Helfer sind vor Ort. Die Spuren der Verwüstungen sind Ende 2004 noch überall zu sehen.
Durch die politischen Unruhen und die Naturkatastrophen war das Jahr 2004 eines der schwersten Jahre für die Bevölkerung. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind enorm gestiegen, die Schulen konnten nur eingeschränkt öffnen, die allgemeine Wirtschaft war sehr beeinträchtigt.
2. Unsere Projekte
2.1 Die Minischulen in Port-au-Prince
Im April war Pater Damien, der Nachfolger von Pater Bohnen, in seiner Heimatstadt Kanne (Belgien) in Urlaub. Es besuchten ihn die AK-Mitglieder Wolfram und Geneviève Reuffurth. Pater Damien berichtete über die Probleme, die es zwischen Januar und April 2004 gab:
Die Schulen mussten im Februar und März teilweise geschlossen bleiben, da die Lage in Cité Soleil sehr gefährlich war. Die Lehrer wurden natürlich weiter bezahlt, weil man sie und ihre Familien ja nicht hungern lassen konnte. Nachdem die Schulen wieder eröffnet wurden, kamen etwa nur ein Zehntel der Schüler wieder, weil die Eltern sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgten. Seit Anfang April bekommen die Kinder wieder regelmäßig Mittagessen. Das Schuljahr wird verlängert bis zum 31. Juli statt 30. Juni, um die Zeit nachzuholen.
Ein Container mit gespendeten Gegenständen wie Bänken, Tischen, Generator ist verloren gegangen, wahrscheinlich geplündert! Auch wenn alles rundherum zerschlagen worden ist, die Salesianer sind nie direkt angegriffen worden.
Der Fußballplatz in La Saline konnte erneuert werden, er ist offen für alle Jugendlichen. Dort können sie Mannschaftsspiele durchführen, Sport und Gymnastik treiben. Er dient ihnen auch als Stadtranderholungsgebiet. Durch diese Bereitstellung soll die Bildung von Banditengruppen (die so genannten Chimères) verhindert werden und die Kriminalität nicht weiter ausufern.
Im Oktober kam Pater Zucchi, der seit dem Tod von Pater Damien Ende Juni 2004 Nachfolger von Pater Bohnen ist, nach Köln-Weiß zu einem Gespräch mit dem Arbeitskreis. Er berichtete, dass das neue Schuljahr 2004 - 2005 im Oktober gut angefangen habe. Es seien noch folgende Aktionen vorgesehen:
- Bessere Integration der Mädchen in die berufliche Ausbildung Ausstattung
von drei Sälen mit Anschauungsmaterial
- Erweiterung der Werkstatt für Schreiner
- Begrünung des Schulhofs, da durch den ständigen feuchten Boden
dem Entstehen von Krankheiten Vorschub geleistet wird.
- Fertigstellung von Höfen und Räumen für den Kindergarten
- Kauf und Einführung von Montessori-Material
- Bau einer Brücke für Kraftfahrzeuge und Fahrräder zwischen Schule und Straße
in Cité Soleil
2.2 Jérémie – Mackandal
Wolfram und Geneviève Reuffurth vom Arbeitskreis besuchten bei ihrer Haiti-Reise im November 2004 auch Jérémie. So konnten sie sich vor Ort ein Bild von der Lage machen. Die Stadt Jérémie ist von den Unruhen weitgehend verschont geblieben. Allerdings ist die wirtschaftliche Lage katastrophal. Die beladenen Schiffe können Port-au-Prince nicht verlassen, dadurch ist die Versorgung mit frischen Waren wie Reis, Diesel, Zement usw. unterbrochen. Strom gibt es kaum: Zwischen Oktober und Dezember gab nur an drei Tagen Strom!
Das Montessori-Zentrum in Mackandal entwickelt sich gut weiter, trotz der Abwesenheit seines Direktors, Pater Walnès Saint-Clair, der wegen Krankheit in Kanada weilt. 175 Kinder waren im Oktober eingeschrieben und besuchten den Kindergarten und die Grundschulklassen 1 – 4. Es wurde erwartet, dass sich im Januar 2005 weitere Kinder anmelden. Das Lehrerkollegium besteht aus 11 LehrerInnen, von denen eine die Schule leitet. Die Kinder haben im Jahr 2004 an den Schultagen ein Mittagessen erhalten In den Monaten Oktober und November bekamen sie kein Essen, denn das Geld reichte wegen des enormen Preisanstiegs der Nahrungsmittel nicht aus. Ab 1. Dezember konnte wieder ein Essen in der Kantine einer benachbarten kirchlichen Schule angeboten werden.
Das Montessori-Zentrum benötigt dringend eine Erweiterung: Es stehen für drei Kindergartengruppen und vier Grundschulklassen nur fünf Räume zur Verfügung. Noch dringender ist die Umfriedung des Montessori-Zentrums. Dieses Zentrum befindet sich in einem sehr armen Stadtviertel, in dem die meisten Kinder sich selbst überlassen sind und keine Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen oder ein Handwerk zu erlernen. Sie wachsen ohne Perspektive auf ein besseres Leben auf. Kinder und Jugendliche, aber auch Obdachlose treiben sich in der Nähe der Schule herum, beschädigen das Gebäude und sind eine potentielle Gefahr für die Kleinen.
Ein Kostenvoranschlag für eine Erweiterung der Schule und für ihre Umfriedung ist im Dezember 2004 erstellt worden.
Wolfram und Geneviève Reuffurth haben den Lehrern von Mackandal sowie den Lehrern von Caracolie (Montessori-Kindergarten in einem anderen Stadtteil von Jérémie) Seminare angeboten: Buchführung in einer kleinen Schule, Methodik für den Unterricht in französischer Sprache. Diese Seminare fanden im November 2004 statt und wurden von den Lehrern sehr gut angenommen.
3. Aktivitäten des Arbeitskreises in Deutschland
3.1 Aktivitäten in und mit der Gemeinde St. Georg, Köln-Weiß
Regelmäßige Sitzungen der Mitglieder des Arbeitskreises
Etwa jeden Monat treffen sich die Mitglieder des AK zu ihren Arbeitssitzungen, auf denen die aktuellen Probleme besprochen, alle Aktivitäten geplant und die Arbeiten verteilt werden. Diese Sitzungen sind trotz der privaten Treffpunkte bei den Mitgliedern öffentlich, und weitere TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen, um sich ggf. aktiv zu beteiligen, einzelne Projekte mit zu tragen oder einfach nur, um aus erster Hand informiert zu werden.
Sternsinger
Am 10. und 11. Januar 2004 zogen wieder viele Sternsingergruppen durch Weiß. Sie segneten die Häuser und Wohnungen und erbrachten ein sehr gutes Sammelergebnis €5.488,50. Diese Summe wurde über das päpstliche Kindermissionswerk in Aachen an die Minischulen in Port-au-Prince geschickt. Die Kinder und ihre Begleiter sammeln hier nicht nur das Geld, sondern rücken das Minischulprojekt immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung von Weiß. Ein wichtiges Erlebnis für die Gemeinde, die Sternsinger und für uns war der Dankgottesdienst. Dank der gekonnten und lebendigen Gestaltung durch Stefanie Eßer und Diakon Halbach konnten sich hier die Kinder und die Erwachsenen angesprochen fühlen und einbringen.
Erlassjahrinitiative
Die Aktivitäten des AK zur Entschuldung der ärmsten Länder der Welt wurden weiter geführt und intensiviert. Seit einigen Jahren gehören wir zu den Mitträgern von „erlassjahr.de“, einer Organisation, die dieses Anliegen vertritt. Hier werden die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Schulden und Schuldenerlass untersucht und in die Politik eingebracht. Unsere Gruppe hatte in den letzten Jahren mehr als 600 Unterschriften auf Erlassjahrringen gesammelt. Wir konnten diese in einer öffentlichen Kundgebung den Initiatoren im Mai übergeben. Im Juni wurden die in Deutschland gesammelten Ringe dem Bundeskanzler überreicht.
Pfarrfest St. Georg
Am Himmelfahrtstag nahm der AK wieder mit dem Verkaufsstand der Waren aus fairem Handel und ökologisch einwandfreien Produkten teil. Einerseits kommen uns die Einnahmen aus dem Verkauf und regelmäßig auch ein Teil des Pfarrfesterlöses zugute, andererseits soll die Präsentation dieser Produkte das Bewusstsein für einen fairen Handel mit den sogenannten Entwicklungsländern verstärken. Die Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen versorgte uns mit einer sehr schönen Auswahl von Waren, und wir waren dankbar für die starke personelle Unterstützung bei den Verkäufen.
Haiti-Fest 2004
Am 8. Oktober war der Pfarrsaal von St. Georg voll besetzt: Der AK hatte zum diesjährigen Haiti-Fest eingeladen. Die Gäste wurden mit einem haitianischen Cocktail empfangen und erhielten bunte Schleifen in den haitianischen Farben rot und blau zur Begrüßung. Die große Informationswand zeigte in Bild und Text Wesentliches aus unseren Projekten. Besonders erfreut zeigten sich alle Gäste über die „Events“ des Abends: das Duo, welches uns mit französischen Chansons den Abend über sehr erfreute, das reichhaltige Büffet und nicht zuletzt die Präsentation der Homepage des Arbeitskreises, die inzwischen schon von tausenden Besuchern angeklickt worden ist – alles in Bezug zu unseren Aktivitäten zugunsten der Projekte in Haiti. In geglückter Weise verband sich an diesem Abend Geselligkeit und Austausch von Informationen über Haiti mit den Berichten über unsere Arbeit hier.
Besuch von Pater Zucchi SDB
Am 28. Oktober besuchte uns Pater Zucchi .im Rahmen einer Sitzung des AK im Pfarrheim St. Georg in Weiß. Er ist Nachfolger von Pater Bohnen, d.h. der Leiter des Minischulprojektes in Port-au-Prince. Pater Zucchi schilderte sehr gut die momentane Situation der Menschen in unserem Partnerprojekt und in Haiti (Vgl. 2.1 dieses Berichtes).Wir haben uns sehr über den persönlichen Kontakt gefreut, der die Beziehungen zwischen Weiß und Haiti sicherlich wieder weiter vertieft hat.
Weihnachtsbasar St. Georg
Auch in diesem Jahr war der Weihnachtsbasar am 20. / 21.November 2004 für den AK einnahme- und publikumsträchtig. In Presse und Rundfunk wurde diese Veranstaltung ausführlich angekündigt. Die Vielfalt der Angebote wäre undenkbar ohne den unermüdlichen Einsatz des Bastelkreises, in dem sich viele Frauen aus Weiß mit großem Eifer engagieren! Der Verkauf der Produkte aus fairem Handel ist auch bei dieser Veranstaltung ein großer Erfolg gewesen. Das Basar-Café war ein beliebter Ort für Austausch bei Kaffee und Kuchen. Nicht zuletzt durch die Unterstützung vieler zusätzlicher HelferInnen wurden beide Tage recht erfolgreich.
Informationsbroschüre 2004
Wie es nun schon fast Tradition ist, verteilen die Mitglieder des Arbeitskreises in der Adventszeit einen Brief an alle Weißer BürgerInnen. In diesem Jahr erhielten alle Weißer im April eine von der Stadt Köln großzügig unterstützte Neuausgabe unserer Informationsbroschüre.
3.2. Veranstaltungen mit/bei anderen Gruppierungen
Dorfgemeinschaft Weiß
Ein Mitglied des AK nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Dorfgemeinschaft teil und hält den Kontakt.
Haiti-Informationsbüro Köln (HIB) und Haiti-Med e.V. Düsseldorf
Die Feste von Haiti-Med und dauernder Austausch aktualisieren immer wieder unsere Informationen zur Situation in Haiti.
Pfarrfest St. Remigius, Köln-Sürth
Unsere Beteiligung wurde wegen plötzlich einsetzenden Gewitters verkürzt.
Allerweltshaus Köln
Am 22. Juni gab es im Allerweltshaus in Ehrenfeld einen von uns gestalteten Haiti-Abend mit Vortrag, Ausstellung und anschließender Diskussion. Der Raum war gefüllt und die anschließende Diskussion mit einem interessierten Publikum war lebhaft und informativ.
Adveniat
Mit der neuen Haiti-Referentin von Adveniat, Frau Wichelmann trafen wir uns zu einem sehr fruchtbaren Austausch und konnten das Interesse und Engagement von Fr. Wichelhaus für Haiti sicherlich bestärken.
3.3 Verschiedenes
Pater Damien Gijsbrechts SDB
Im April besuchten Geneviève und Wolfram Reuffurth Pater Damien, den Nachfolger Pater Bohnens als Leiter der Minischulen in Port-au-Prince, in Kanne, Belgien, bei seiner Mutter. Im Sommer erlag Pater Damien schon seiner schweren Krankheit und wurde unter großer Anteilnahme beigesetzt. Wir haben ihn bei den gegenseitigen Besuchen als einen liebenswerten Menschen und engagierten Priester erlebt und denken an ihn in Dankbarkeit.
Ausstellung
Die für den ökumenischen Kirchentag in Berlin erstellte Ausstellung war seither häufig im Einsatz, u.a. in allen beteiligten Gemeinden; weitere Ausstellungsorte waren:
- Eine-Welt-Laden Remagen
- Michaelshoven – Forum
- Tanzbrunnen anlässlich des Ehrenamtstages
- Straßenfest in Rodenkirchen
Vorträge
G. Reuffurth konnte auch in diesem Jahr wieder einige Vorträge zu unseren Projekten in Haiti halten: im Eine-Welt-Laden in Remagen; im Allerweltshaus in Ehrenfeld; im Gymnasium Thusneldastr. in Deutz.
Gymnasium Tusneldastraße Köln-Deutz
Der Kontakt zum Thusnelda-Gymnasium, Köln-Deutz, wurde weiter gepflegt. In 2 Klassen gab es Vorträge und die Schule organisierte am 17. 05. einen Sponsorenlauf, dessen Erlös (€15.600) uns am 21. Juli in der Aula des Gymnasium feierlich überreicht wurde. Dieses Ereignis hat die lokale Presse in geeigneter Form aufgegriffen und gewürdigt.
Stadtgymnasium Dortmund
Herr Schirmer und Frau Christa Schnellen vom Stadtgymnasium Dortmund baten uns um Informationen zu unseren Projekten in Haiti und organisierten diverse Veranstaltungen zur Information und Unterstützung unserer Projekte. Diese Aktivitäten schlagen sich inzwischen in immer größer werdenden Überweisungen nieder.
Montessori-Grundschule Gilbachstraße
Die Montessori-Grundschule unterstützt uns fast jedes Jahr durch Spenden der Eltern und SchülerInnen; der AK bietet den Klassen Vorträge zu Haiti und den Projekten des AK' an.
Realschule Godorf
Die Realschule Godorf veranstaltete einen Sponsorenlauf an dessen Erlös die Projekte in Haiti beteiligt wurden. Die Schule ist an weiterer Zusammenarbeit sehr interessiert.
Albert-Schweitzer-Grundschule in Weiß
Sehr dankbar sind wir den SchülerInnen der Grundschule in Weiß, die traditionsgemäß den größten Teil der Sternsinger stellen, ohne die diese Aktion nicht denkbar wäre.
3.4 Ausblick
Die regelmäßigen Aktivitäten des AK werden dank der Unterstützung so vieler weitergeführt.
Die Ausstellung zu unseren Projekten in Haiti soll weiter verliehen werden, um gerade in der momentan sehr kritischen Situation die Aufmerksamkeit der Menschen auf die am meisten unter der Krise Leidenden zu lenken.
Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Schulen soll beibehalten bzw. intensiviert werden.
Die Neuherausgabe der Informationsbroschüre des Arbeitskreises ist mit finanzieller Unterstützung der Stadt Köln fertig und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei unseren Aktionen!
25jährige Unterstützung des Partnerprojektes in Haiti
Am 27. August planen wir eine große Veranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Unterstützung der Minischulen durch die Gemeinde St. Georg in Weiß! Unser Fest beginnt mit einer Festmesse um 19°° und anschließend gibt es haitianische Musik, Informationen und gemütliches Beisammensein all derer, die uns schon so lange begleiten!
Alle diese Aktivitäten wären undenkbar, ohne das große Engagement und die Unterstützung vieler Beteiligter, besonders aus der Pfarre St. Georg. Ganz besonders danken möchten wir in diesem Jahr hier stellvertretend für so viele
dem Bastelkreis und den Damen, die bei den Festen in Küche und Café arbeiten,
Herrn Pfarrer Luhmer, der uns kontinuierlich bei allen Aktivitäten tatkräftig unterstützt hat,
Daniel Goll, der die Qualität unserer Öffentlichkeitsarbeit bei der Ausstellung und der Homepage noch mehr verbesserte und den SternsingerInnen mit ihren BegleiterInnen.
Diese vielseitige Unterstützung ermutigt uns, weiter zu arbeiten für die Menschen in diesem geschundenen Land. Wir tun es aus der christlichen Überzeugung heraus, dass wir mit allen Menschen zu einer großen Menschheitsfamilie gehören.
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