RÜCKBLICK 2005
1. Allgemeine Situation in Haiti
Das Jahr 2005 wurde für Haiti ein besonders schwieriges Jahr. Die Unruhen, die seit dem Sturz des Präsidenten Aristide im Februar 2004 das Land beherrschten, hielten an.
Ein Bericht von Amnesty International, Koordinationsgruppe Haiti, vom 22.08.2005 (upgrade im Februar 2006) schildert sehr gut die Lage:
„Angespannte Sicherheitslage
Das Risiko, verletzt oder getötet zu werden, ist auf Haiti nach wie vor sehr hoch. Gewaltakte, oftmals mit politischem Hintergrund, kosteten seit Februar 2004 mehr als 900 Menschen das Leben. Betroffen waren vor allem Zivilisten, aber auch Soldaten der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen auf Haiti (MINUSTAH). Seit den Unruhen, die zum Regierungswechsel führten, werden weite Teile des Landes von rivalisierenden Banden kontrolliert, die an einer Befriedung und Demokratisierung des ärmsten Staates der westlichen Hemisphäre kein Interesse haben. Sie finanzieren sich aus Drogenhandel und illegalen Waffengeschäften.
Der Haitianischen National Polizei (HNP) mangelt es an Ausbildung, Personal und Ausrüstung. Sie kann ihre Aufgaben nur sehr begrenzt erfüllen. Zudem wird die HNP häufig mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht, was das Vertrauen der Bevölkerung in die Rolle der HNP als Sicherheits- und Ordnungskraft untergräbt.
In dieser Situation kommt der MINUSTAH bei der Stabilisierung des Landes eine große Bedeutung zu. Die Friedenstruppe leistet nach Anfangsschwierigkeiten mittlerweile einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage auf Haiti. Dennoch ist das am 15.02.2006 abgelaufene Mandat zunächst nur bis zum Sommer 2006 verlängert worden.
Die Entwaffnung und Demobilisierung der gewalttätigen Gruppen ist von herausragender Bedeutung, um die Lage zu entspannen und die Demokratisierung des Landes zu gewährleisten. Angesichts der etwa 170.000 im Umlauf befindlichen Handfeuerwaffen auf Haiti, der mangelnden Infrastruktur und fehlenden Kontrolle der Regierung über alle Landesteile, ist die Entwaffnung eine äußerst schwierige Aufgabe. Bisher ist kein ernsthaftes Bemühen der Regierung zu erkennen, sich dieser Aufgabe zu stellen und einen wirksamen Entwaffnungsplan zu entwickeln und umzusetzen. Die neue Regierung muß umgehend dafür sorgen, dass ein umfassendes Entwaffnungsprogramm endlich in die Tat umgesetzt wird.“
Am 07.02.2006 fanden die Präsidentschaftswahlen statt. Entgegen Befürchtungen verlief der Tag ruhig. 35 Kandidaten standen auf der Liste; 3 versprachen sich die meisten Stimmen und am 17.02.2006 wurde René Préval als neuer Präsident Haiti mit 51,15% der Stimmen öffentlich deklariert.
Im Bericht von Amnesty International heißt es weiter:
„Wirtschaftliche und soziale Lage
Große Teile der Bevölkerung haben keinen Zugang zu ausreichend sauberem Wasser, das Stromnetz ist instabil, viele Gebiete des Landes sind gar nicht mit Elektrizität versorgt. Es fehlt zudem an medizinischer Grundversorgung, die Krankenhäuser sind mangelhaft ausgerüstet und können die Versorgung ihrer Patienten nicht gewährleisten. Die Lebenserwartung in Haiti beträgt im Schnitt nur 50 Jahre und acht von hundert Kindern erleben ihren fünften Geburtstag nicht. (Vgl. UN-Bericht S/2004/124)
Zudem wird Haiti immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Überschwemmungen oder Hurrikans verschlimmern die Situation der Bevölkerung. Der Hurrikan „Dennis“ hinterließ im Juli 2005 über 40 Tote und 22 Verletzte. Aufgrund der mangelnden Infrastruktur ist es meist nicht möglich, schnell und unkompliziert humanitäre Hilfe zu leisten. Außerdem sollen bewaffnete Banden den Menschen Hilfsgüter aus den Händen entrissen und zu hohen Preisen verkauft haben. Vor Ort präsente Militär- und Polizeieinheiten der Vereinten Nationen konnten nicht verhindern, dass nach den Naturkatastrophen die Zahl der Gewaltakte noch anstieg, was die Verteilung internationaler Hilfsgüter an die Überlebenden der Sturmkatastrophen erheblich erschwerte.“
Soweit der Situationsbericht von Amnesty International.
2. Unsere Projekte
2.1 Die Minischulen in Port-au-Prince
hatten unter der Welle der Entführungen und Morde besonders zu leiden. Die Slums von Cité Soleil, Drouillard, Brooklyn sowie die anderen waren unter der Herrschaft von Banditen, die vor nichts zurückschreckten. Die Eltern der Kinder wagten nicht mehr, ihre Kinder in die Minischulen zu schicken.
Anfang Mai erreichte uns ein Hilferuf von Rev. Pater Zucchi Olibrice sdb: eine Überschwemmung des Geländes des OPEPB (Minischulen)! Der katastrophale Zustand der Kanalisationen in Port-au-Prince hatte dazu geführt, dass die untere Stadt, also hier La Saline, wo sich das OPEPB befindet, unter Wasser stand: Kantine, Lager, Schulhof, Verwaltung alles stand kniehoch unter Schlamm.
Ende Mai musste die Verteilung der 25 000 Mahlzeiten für die 187 Schulen kurzfristig wegen der allgemeinen Unsicherheit eingestellt werden. Inzwischen wurde sie überall wieder eingeführt, mit der Einschränkung, dass die Kinder nur an vier Tagen in der Woche ihre Speisung erhalten, da die Finanzierung nicht für die ganze Woche ausreicht.
Bei seinem Besuch anlässlich unseres Jubiläums im August 2005 prangerte Rev. Pater Zucchi Olibrice SDB die haitianische Regierung und die Regierungen der freien Welt an: sie ignorierten die fürchterliche politische und wirtschaftliche Lage Haitis und täten nichts, um Kinder und Erwachsene vor einfacher Willkür zu schützen.
Die Salesianer von Don Bosco in Port-au-Prince mussten auch um ihr Leben fürchten. So erreichte uns Anfang Januar 2006 eine E-mail: „eine Gruppe Krimineller aus Cité Soleil drang in das Gebiet Drouillard ein, wo das Provinzialat liegt. Sie zwangen viele Anwohner, ihre Häuser zu verlassen, um Feuergefechte, Entführungen oder andere Gewaltakte zu verhindern. Das Laienpersonal musste evakuiert werden, und es bleiben dort nur drei Salesianer, die das Haus nicht verlassen dürfen, um gefährliche Folgen zu vermeiden.“
2.2 Jérémie – Mackandal
Unser Projekt dort hat im Jahr 2005 weniger gelitten als die Minischulen in Port-au-Prince. Es liegt daran, dass die Unruhen auf Port-au-Prince und einige Städte im Norden Haitis begrenzt waren.
Jérémie blieb ruhig aber litt unter der wirtschaftlichen Krise. Die Preise schossen in die Höhe, so dass die Armut noch größer wurde. Die Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen und Öl erreichten Preise wie in Europa; die Löhne - sowieso schon sehr niedrig - blieben die gleichen. Als Beispiel: ein ausgebildeter Lehrer erhält umgerechnet 60 €/Monat!
Für das Mittagessen der Kinder waren von Januar bis Juni 2005 pro Monat pro Kind 5 € zu zahlen. Im Oktober 2005 erhielten wir einen Hilferuf, denn die vom Bischof Romélus getragene Kantine konnte für diesen Preis die Kinder nicht mehr ernähren. Das Doppelte, 10 € pro Monat und pro Kind wäre gerade kostendeckend. Bei der Preisentwicklung in Haiti kein Wunder.
Da Mackandal das Geld nicht aufbringen kann, bereiten die Lehrer den Kindern einen kleinen Imbiß, bestehend aus Brot und Erdnussbutter zu, den sie in der Schule zu sich nehmen.
Das nächste große Problem blieb die Sicherung des Schulgeländes. Eine Umfriedung ist vorgesehen, ein Antrag auf Unterstützung wurde bei der deutschen Botschaft in Port-au-Prince gestellt. Im Mai 2005 besuchte seine Excellenz, der deutsche Botschafter Herr Gordon Kricke, die Schule in Mackandal. Nach seinem Besuch schrieb er uns „es lohnt sich die Maison des enfants Montessori de Mackandal zu unterstützen. Es ist sehr wichtig, den benachteiligten Kindern eine Chance für eine bessere Zukunft zu geben. Ich denke es ist auch wichtig, das Gelände mit einer Mauer zu umgeben“.
Für die Erweiterung der Schule um 4 neue Schulklassen hat das päpstliche Kindermissionswerk in Aachen (Sternsingeraktion) 29 000 € bewilligt.
Mit diesen 4 neuen Klassenräumen, die demnächst gebaut werden sollen, werden wir die rund 200 Kinder bis einschließlich Klasse 6 gut unterbringen können.
Die Weiterbildung der Lehrer wurde von der Peter-Hesse-Stiftung übernommen. Ein Seminar fand vom 01.08. bis zum 29.08.2005 unter der Leitung von Frau Heliana Charles in den Räumen der Schule statt. Alle LehrerInnen waren anwesend, um vier Wochen lang mit der haitianischen Montessori-Ausbilderin ihr Wissen zu erweitern. Auch wurde neues Lehrmaterial von der Peter-Hesse-Stiftung gespendet.
3. Aktivitäten des Arbeitskreises in Deutschland
3.1 Aktivitäten in und mit der Gemeinde St. Georg, Köln-Weiß
Regelmäßige Sitzungen der Mitglieder des Arbeitskreises
Etwa jeden Monat treffen sich die Mitglieder des AK zu ihren Arbeitstreffen, auf denen die aktuellen Probleme besprochen, alle Aktivitäten geplant und die Arbeiten verteilt werden. Die Jahreshauptversammlung wurde ordnungsgemäß am 13.04.2005 durchgeführt. Alle Sitzungen sind trotz der privaten Treffpunkte bei den Mitgliedern öffentlich, und weitere TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen, um sich ggf. aktiv zu beteiligen, einzelne Projekte mit zu tragen oder einfach nur um aus erster Hand informiert zu werden.
Sternsinger
Am 10. und 11. Januar 2005 zogen wieder 14 (!) Sternsingergruppen durch Weiß. Sie segneten die Häuser und Wohnungen und erbrachten ein sehr schönes Sammelergebnis (€ 7.026,36). Diese Summe wurde über das päpstliche Kindermissionswerk in Aachen und direkt an die Minischulen in Port-au-Prince geschickt. Die Kinder und ihre Begleiter sammeln hier nicht nur das Geld, sondern rücken das Minischulprojekt immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung von Weiß. Die Sternsingermesse war sehr lebendig und eindrucksvoll vorbereitet von Stefanie Eßer.
Erlassjahrinitiative
Die Aktivitäten des AK zur Entschuldung der ärmsten Länder der Welt wurden weiter geführt. Seit einigen Jahren gehören wir zu den Mitträgern von „erlassjahr.de“, einer Organisation, die dieses Anliegen vertritt. Hier werden die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Schulden und Schuldenerlass untersucht und in die Politik eingebracht.
Haiti soll Aufnahme finden im Kreis der ärmsten Länder, der HIPEC.
Pfarrfest St. Georg
Daran nahm der AK am 1. Mai mit dem Verkaufsstand der Waren aus fairem Handel und ökologisch einwandfreien Produkten teil. Einerseits kommen uns die Einnahmen aus dem Verkauf und regelmäßig ein Teil des Pfarrfesterlöses zugute, andererseits soll die Präsentation dieser Produkte das Bewusstsein für einen fairen Handel mit den sog. Entwicklungsländern verstärken. Die Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen versorgte uns zum einen mit einer sehr schönen Auswahl von Waren und zum anderen waren wir dankbar für die starke personelle Unterstützung bei den Verkäufen.
Kultur in der Sackgasse
Am 2. und 3. Juli 2005 gab es in Weiß die Veranstaltung Kultur in der Sackgasse. Der AK hatte einen vielbeachteten Stand am Weißer Kapellchen, wo die haitianische Künstlerin Zaneda ihre Werke ausstellte.
ANPIL MEN POU AYITI (viele Hände für Haiti) Jubiläumsveranstaltung der 25jährigen Unterstützung der Projekte in Haiti am 27.08.2005
Am 27. August war St. Georg voll besetzt: Der AK hatte anlässlich der 25jährigen Unterstützung des Projektes der Kleinen Schulen in Port-au-Prince/Haiti eingeladen. Persönliche Einladungen und ein von Daniel Goll beeindruckend schwungvoll gestaltetes Plakat hatten einige Hundert Gäste mobilisiert. Die große Informationswand zeigte in Bild und Text das Wesentliche unserer Projekte und eine reichlich bebilderte Dokumentation die Arbeit des AK über 25 Jahre. In der Festmesse konzelebrierten Pfr. Luhmer, Pfr. Fessler und Pater. Zucchi Olibrice SDB. Letzterer hielt in der Kirche eine sehr eindrucksvolle Ansprache über die Situation in Haiti. Auf dem Kirchplatz zeigten sich alle Gäste sehr erfreut über das Programm des Abends: die Combo Creole, die mit haitianischer Musik aufs Beste unterhielt; das reichhaltige Büffet und nicht zuletzt die Statements auf der Bühne, die von Aktiven und Ehemaligen wichtige Wegstrecken des AK seit der Gründung aufzeigten: Jürgen Heinzer, Manfred Brodesser, Dr. Herbert Stupp, Prof. Marc Auguste und Bruder Muller SDB für die Missionsprokur der Salesianer Don Boscos, durch die wir den Kontakt zu Haiti erhalten hatten; es wurden kurze Grußworte von Paola Iten, der Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Frau Wieczorek-Zeul, verlesen.
Dank der vielen Zuschüsse und Spenden während des Abends verlief dieses schöne, große Fest für die Kasse ohne Verluste.
Besuch von Bruder Muller SDB
Am 06. Juli besuchte uns Bruder Muller SDB. Er ist Nachfolger von Pater Karl Oerder SDB als Leiter der Missionsprokur der Salesianer Don Boscos (SDB) in Bonn. Während einer Sitzung des AK schilderte er sehr gut und eindrucksvoll die momentane Situation der Menschen in unserem Partnerprojekt und in Haiti im allgemeinen. Wir haben uns sehr über den persönlichen Kontakt gefreut, der die Beziehungen zwischen dem AK und der Missionsprokur sicherlich wieder weiter vertieft hat.
Besuch von Rev. Père Pierre Louis Jean Garry
Anlässlich des Weltjugendtages im August war Père Garry, der Ökonom der Diözese Jerémié/Haiti in Köln und konnte sich einige Zeit freimachen, um uns über die Situation in Makandal zu berichten; auch versprach er, sich zusammen mit Père Walnès, der zu der Zeit in Kanada war, um das Montessori-Projekt zu kümmern.
Weihnachtsbasar St. Georg
Auch in diesem Jahr war der Weihnachtsbasar am 19. / 20. November 2005 für den AK einnahme- (5.368,95 €) und publikumsträchtig. Selbst in Presse und Rundfunk wurde diese Veranstaltung ausführlich angekündigt. Die Vielfalt der Angebote wäre undenkbar ohne den unermüdlichen Einsatz des Bastelkreises, in dem sich viele Frauen aus Weiß mit großem Eifer engagieren! Der Verkauf der Produkte aus fairem Handel ist auch bei dieser Veranstaltung ein großer Erfolg gewesen – nicht zuletzt durch die Unterstützung vieler zusätzlicher HelferInnen.
Spendenbrief 2005
Wie es nun schon fast Tradition ist, verteilten die Mitglieder des Arbeitskreises in der Adventszeit einen Brief an alle Weißer BürgerInnen. Nicht zuletzt ein guter Spendeneingang zeigte die gute Resonanz dieses Briefes.
Dorfgemeinschaft Weiß und Ortsausschuss des PGR
Ein Mitglied des AK nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Dorfgemeinschaft und des Ortsausschusses des Pfarrgemeinderates des Rheinbogens teil und hält den Kontakt.
3.2 Veranstaltungen mit / bei anderen Gruppierungen
Haiti-Informationsbüro Köln (HIB) und Haiti-Med e.V. Düsseldorf
Die Feste von Haiti-Med und dauernder Austausch aktualisieren immer wieder unsere Informationen zur aktuellen Situation in Haiti.
Seminar mit Kurt Gerhardt
Zusammen mit der Eine-Welt-Gruppe Rodenkirchen fand am 21.05.2005 diesmal nur auf einen Nachmittag konzentriert das jährliche Seminar statt.Der bekannte WDR-Journalist Kurt Gerhardt referierte kurz seine Erfahrungen als Entwicklungshelfer in Afrika und anschließend gab es einen sehr interessanten gegenseitigen Austausch über die Erfahrungen mit Entwicklungshilfeprojekten in Afrika und Lateinamerika.
Besuch beim päpstlichen Kindermissionswerkes und Misereor in Aachen
Am 16.08.2005 begaben sich Geneviève Reuffurth und Karl Schmitz auf der Suche nach Ko-Sponsoren für unsere Projekte nach Aachen und besuchten die zuständigen Sachbearbeiter von Misereor und dem Kindermissionswerk. Dr. Aracic vom Kindermissionswerk zeigte sich sehr angetan von der Erweiterung der Schule in Makandal und sicherte zu, einen Großteil der Kosten zu übernehmen!
Allerweltshaus Köln / Radiosendung am 25.12.2005
Am 25. Dezember 2005 gab es im Freien Lokalfunk Köln (FLOK) eine vom AK mitproduzierte einstündige Sendung zu Haiti und unserer 25jährigen Unterstützung von Projekten. Angeregt wurde dies vom Allerweltshaus in Ehrenfeld, das mit Frau Lang und der Journalistin Frau Salsamendi zwei sachkundige Betreuerinnen stellte. Kopien der Sendung sind an alle Förderer versandt worden. Der Erfolg dieser Sendung hat uns das Angebot zu einer weiteren Sendung in Zusammenarbeit mit dem Allerweltshaus eingebracht.
3.3 Verschiedenes
Urkunde der Stadt Köln
Der Arbeitskreis erhielt für seine Tätigkeit am 25. September 2005 vom Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma als Dank für seinen ehrenamtlichen Einsatz eine Urkunde.
Ausstellung
Die für den Ökumenischen Kirchentag in Berlin erstellte Ausstellung war seither häufig im Einsatz, u.a. in allen beteiligten Gemeinden; weitere Ausstellungsorte waren z.B. die Veranstaltung Kultur in der Sackgasse, Weiß und unser Jubiläum.
Vorträge
Geneviève Reuffurth konnte auch in diesem Jahr wieder einige Vorträge zu unseren Projekten in Haiti ausrichten:
Kolping-Familie Rodenkirchen; Eine-Welt-Laden Wipperfürth; Volkshochschule Köln.
Der Kontakt zum Thusnelda-Gymnasium, Köln-Deutz, wurde weiter gepflegt.
Stadtgymnasium Dortmund
Herr Schirmer und Christa Schnellen vom Stadtgymnasium Dortmund baten uns um Informationen zu unseren Projekten in Haiti und organisierten diverse Veranstaltungen zur Information und Unterstützung unserer Projekte, was sich inzwischen in immer größer werdenden Überweisungen niederschlägt.
Montessori-Grundschule Gilbachstraße
Die Montessori-Grundschule unterstützt uns fast jedes Jahr durch Spenden der Eltern und SchülerInnen; der AK bietet den Klassen Vorträge zu Haiti und den Projekten des AK an.
Realschule Godorf
Die Realschule Godorf veranstaltete einen Sponsorenlauf und unsere Projekte in Haiti erhielten einen Anteil von 2000,- € daran; die Scheckübergabe erfolgte am 11.04.2005 mit einem recht beachtlichen Presseecho.
Albert-Schweitzer-Grundschule in Weiß
Sehr dankbar sind wir den SchülerInnen der Grundschule in Weiß, die traditionsgemäß den größten Teil der Sternsinger stellen, ohne die diese Aktion nicht denkbar wäre.
Lagerraum in Sürth
Der Lagerraum in der Falderstr. In Sürth ist inzwischen eingeräumt und dient als Depot für die Materialien, die wir bei den verschiedensten Veranstaltungen benötigen.
3.4 Ausblick
Die regelmäßigen Aktivitäten des AK werden dank der Unterstützung so vieler weitergeführt.
Die Ausstellung zu unseren Projekten in Haiti soll weiter verliehen werden, um gerade in der momentan sehr kritischen Situation die Aufmerksamkeit der Menschen auf die am meisten unter der Krise Leidenden zu lenken.Der nächste größere Einsatz erfolgt anlässlich des Evangelischen Kirchentages 2007 in Köln.
Die Zusammenarbeit mit den Schulen soll beibehalten, bzw. intensiviert werden, das Gymnasium Thusneldastr. wird in Frühjahr wieder einen Sponsorenlauf für unsere Projekte veranstalten.
Haiti-Abend 2006 voraussichtlich am 22. September 2006.An diesem Abend soll mit einer Mischung aus Information, Buffet und Musik ein Dankeschön an alle Freunde, Unterstützer und Interessierte stattfinden.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Allerweltshaus Köln steht das Angebot, eine weitere Radiosendung im FLOK (Freien Lokalfunk Köln) zu produzieren.
Alle diese Aktivitäten wären undenkbar ohne das große Engagement und die Unterstützung vieler Beteiligter, besonders aus der Pfarre St. Georg.
Ganz besonders danken möchten wir in diesem Jahr hier stellvertretend für so viele dem Bastelkreis und den Damen, die bei den Festen in Küche und Café arbeiten, Pfr. Windt und Diakon Niederheide, die uns kontinuierlich bei allen Aktivitäten besonders werbemäßig unterstützten.
Daniel Goll, der die Qualität unserer Öffentlichkeitsarbeit bei der Ausstellung und der Homepage noch mehr verbesserte und den SternsingerInnen mit ihren BegleiterInnen und der Koordinatorin Steffi Eßer.
Diese vielseitige Unterstützung ermutigt uns, weiter zu arbeiten für die Menschen in diesem geschundenen Land. Wir tun es aus der christlichen Überzeugung heraus, dass wir mit allen Menschen zu einer großen Menschheitsfamilie gehören.
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